Maos große Hungersnot

Prof. Dr. Felix Wemheuer (Universität Köln)


In vergleichender Perspektive

In der Großen Hungersnot während des „Großen Sprungs nach vorne“ (1958-1961) starben 15 bis 40 Millionen chinesischer Bauern. Oft wurde diese Katastrophe auf die Politik Maos und Machtkämpfe in der KPCh zurückgeführt. Dieser Vortrag wählt eine andere Perspektive und analysiert das Ereignis im historischen Kontext von China als traditionelles „Land der Hungersnöte“. 1949 war China eines der ärmsten Länder der Welt und schon vor der Großen Hungersnot lebten viele Bauern am Rande des Existenzminimums. Um die Hungernot zu verstehen, werden strukturelle Bedingungen wie Agrarproduktion, Bevölkerungsentwicklung und Urbanisierung analysiert.

  • Mo, 10. Dez 2018, 18.00 Uhr

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