Programmheft SEP-DEZ 2022 PDF:

Veranstaltung

Thoralf Klein (University of Loughborough)


Anti-Imperialismus und Solidarität: Afrika in der chinesischen Bildpropaganda während des Kalten Krieges, 1949–1978

Bereits während des Kalten Krieges leistete die Volksrepublik China Wirtschaftshilfe für die unabhängig gewordenen, dekolonisierten Staaten Afrikas und unterstützte antikoloniale Befreiungsbewegungen mit Geld und Waffen. Begleitet wurden diese Aktivitäten von einer intensiven Propaganda, die der chinesischen Öffentlichkeit sowie Sympathisanten in aller Welt die weltrevolutionäre Bedeutung des chinesischen Engagements vor Augen führen sollten. Der Vortrag stellt Plakate als zentrales Element dieser Propaganda vor. Untersucht werden die Bildrepräsentation von „Afrika“ und „Afrikaner:innen“, die Entwicklung der Kernbotschaft vom Weltfrieden zur Weltrevolution und zurück, die Selbstdarstellung der VR China als einzigartiges und eigenständiges Modell für den Aufbau afrikanischer Staaten sowie die emotionalisierte Darstellung von Begegnungen zwischen chinesischer und afrikanischer Bevölkerung.

 

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  • Di, 17 Januar 18.00 - 19.30
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