Programmheft JAN-MÄR 2024 PDF:

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Lesungen "Leipzig liest"

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2024 und des Lesefests "Leipzig liest" bieten wir in unseren Räumen drei Autorenlesungen an. Wir bitten um Anmeldung über die unten verlinkten Formulare. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

  • Sina Hardaker & Peter Dannenberg Hybrid
    China: Geographien einer Weltmacht
    Fri, 22. March 19.00 - 21.00 o'clock

    For registration

  • Bernhard Wessling Hybrid
    Mein Sprung ins kalte Wasser
    Sat, 23. March 15.00 - 17.00 o'clock

    For registration

  • Matina Bölck & Hilke Veith Hybrid
    Ausgerechnet zu den Chinesen...
    Sat, 23. March 19.00 - 21.00 o'clock

    For registration

China: Geographien einer Weltmacht

FR, 22. März • 19 Uhr im Konfuzius-Institut Leipzig

 

Anhand zahlreicher Karten, Fotos, Abbildungen und Beispiele spannend illustriert, stellt dieses Buch Hintergründe und Besonderheiten, aktuelle Trends und Geschichten in 46 Beiträgen vor. Knapp 50 renommierte Expert*innen schärfen den Blick auf China aus unterschiedlichen Perspektiven und stellen auch kontroverse Themen wie die chinesische Geopolitik, die Situation Hongkongs und Taiwans oder Chinas Rolle beim Klimawandel verständlich dar.

Online-Teilnahme über Zoom.

 

Sina Hardaker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie. Sie unterrichtet dort regelmäßig Seminare zu Geographien Chinas, u.a. mit dem Schwerpunkt der (digitalen) Wirtschaft. Sie bereiste China u.a. im Rahmen einer Überlandreise von Nord nach Süd und von Ost nach West, entlang der alten Seidenstraßen über 10.000 km mit Bus, Zug, per Mitfahrgelegenheit sowie zu Fuß.

Peter Dannenberg ist Professor für Geographie und leitet die Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität zu Köln. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung, globale Wertschöpfungsketten und Infrastrukturen. Hierbei beschäftigt er sich u.a. mit chinesischen Direktinvestitionen und der neuen Seidenstraße. Dannenbergs Chinareisen führten ihn vor allem nach Peking, Shanghai, Wuhan und ins Perlflussdelta. 


 

Mein Sprung ins kalte Wasser

SA, 23. März • 15 Uhr im Konfuzius-Institut Leipzig

 

Das Eintauchen in eine völlig fremde Kultur, wie es der promovierte Chemiker und Unternehmer Bernhard Weßling erlebte, glich einem Sprung ins kalte Wasser. Aber er lernte nicht nur Chinesisch, sondern auch schnell im kalten Wasser zu schwimmen.
Weßling versteht seine Aufzeichnungen über seine Erfahrungen in China weder als Reiseratgeber noch als Handreichung für Geschäftsleute, es ist kein Nachschlagewerk und auch keine politische Analyse. Bernhard Weßling berichtet, was er sah und hörte.

Online-Teilnahme über Zoom.

 

Bernhard Weßling interessiert sich für viele Themen und Bereiche des Lebens und beschäftigt sich damit professionell und ehrenamtlich. Dabei springen immer wieder neue Bücher heraus, wie beispielsweise über Kraniche oder das Konzept von Zufall. Nach wissenschaftlichen Durchbrüchen lebte der Chemiker längere Zeit in China, um sein Unternehmen voranzubringen. Diese Erlebnisse haben Niederschlag in seinem jüngsten Werk, „Mein Sprung ins kalte Wasser“, gefunden.



 

Ausgerechnet zu den Chinesen...

SA, 23. März • 19 Uhr im Konfuzius-Institut Leipzig

 

Martina Bölck und Hilke Veth porträtieren 18 Frauen aus dem deutschsprachigen Raum, die längere Zeit in China lebten oder ausgedehnte Reisen dorthin unternahmen. Ihre Porträts bilden ein mehrere Jahrhunderte umfassendes zeitgeschichtliches Mosaik eines der größten Länder der Erde, dessen Geschichte und Gegenwart in Europa noch immer nur eingeschränkt wahrgenommen wird.

Online-Teilnahme über Zoom.

 

Martina Bölck ist freie Autorin und Dozentin in Hamburg. Von 2003 bis 2008 war sie als Lektorin des DAAD an einer chinesischen Universität in Beijing tätig. Dort versuchte sie, chinesischen Germanistikstudierenden die deutsche Sprache und Kultur näherzubringen, fuhr in den Semesterferien kreuz und quer durchs Land – und lernte dabei auch viel über sich selbst. Seither reist sie immer wieder mal nach China, lernt weiterhin eifrig Schriftzeichen und beschäftigt sich in Vorträgen, Radiosendungen und Artikeln mit dem Land.

Hilke Veth, selbst Deutsch-Chinesin – sie wurde mit ihren Eltern als Einjährige „repatriiert“ –, begann erst spät, sich für ihr Geburtsland zu interessieren und es erneut zu besuchen. Als Autorin und Rundfunkredakteurin hat sie Features über Deutsche in China produziert, eine Sendereihe über das Land verantwortet und Texte chinesischer Autoren als Hörspiele eingerichtet. 2016 reiste sie mit einem Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung auf den Spuren ihrer Familie durch China. Mit ihrem Engagement bei „StuDeO“ (Studienwerk deutsches Leben in Ostasien) will sie zur Aufarbeitung der Geschichte beider Länder beitragen.


 


 

Liliane Willens – Staatenlos in Shanghai

SA, 23. März • 19.15 Uhr • ALLIANZ-Agentur Christian Klas, Dittrichring 4, 04109 Leipzig

„Staatenlos in Shanghai” erzählt die Geschichte der russisch-jüdischen Flüchtlingsfamilie von Liliane Willens, die es zu Beginn des letzten Jahrhunderts aus Russland und der Ukraine nach Shanghai verschlägt. Die Familie lebte in der ehemaligen französischen Konzession von Shanghai. Detailliert beschreibt Willens die Strukturen dieser Stadt, damals geradezu ein internationales Potpourri – Amerikaner, Briten, Franzosen, Russen, Chinesen und viele andere Menschen aus unterschiedlichsten Ländern lebten gemeinsam in dieser Stadt. Dennoch trennte sie viel voneinander, die Hierarchien zwischen den einzelnen Ethnien wurden streng eingehalten. Ergänzt werden die Beschreibungen durch Willens‘ persönliche Eindrücke, Erinnerungen und Anekdoten. Leserinnen und Leser erfahren, wie Willens als weiße Ausländerin von Kind auf bis ins Erwachsenenalter die vielen Veränderungen erlebt hat: Den Zweiten Weltkrieg unter japanischer Besatzung, den chinesischen Bürgerkrieg und schließlich die Gründung der Volksrepublik China.

Liliane Willens ist Autorin und Dozentin. Sie wurde als Kind russisch-jüdischer Eltern in der ehemaligen französischen Konzession von Shanghai in China geboren. In „Staatenlos in Shanghai“ beschreibt sie detailgetreu, mit viel Witz, aber auch nachdenklich, wie sie in China aufgewachsen ist. Heute lebt Liliane Willens in Washington.

Aus dem Englischen von Sophie Sobkowiak; Lesung der Übersetzerin

Weitere Informationen unter:

https://www.weinlesen-buchmesse.de/termin-2024

 

Liliane Willens kam 1927 als Kind von russischen Einwanderern in Shanghai zur Welt, wo sie bis 1951 lebte. Nach ihrer Auswanderung fasste sie Fuß in Amerika, studierte an der Universität in Boston und promovierte in Französischer Sprache und Literatur. Sie unterrichtete am Boston College und am Massachusetts Institute of Technology, später arbeitete sie in Washington DC für die U.S. Agency for International Development und das Friedenscorps. Seit ihrer Pensionierung hält sie viele Vorträge über ihre Jugend in Shanghai und ist seitdem mehrmals nach China gereist.

 

Sophie Sobkowiak, geboren 1996 in Berlin, lebte von ihrem 11. bis 18. Lebensjahr in Shanghai und legte dort an der Deutschen Schule ihr Abitur ab. Genau wie Liliane Willens bezeichnet sie Shanghai als ihre Heimatstadt und ist fasziniert davon, im Hochhausdschungel der Stadt Spuren des alten Shanghai zu entdecken. Daher kam auch ihre Motivation, das Übersetzungsprojekt zu beginnen. Im Sommer 2015 begegnete sie Liliane Willens persönlich und unterhielt sich lange mit ihr über das alte und das neue Shanghai. 2014-2016 studierte sie Politische Wissenschaften an der Sciences Po; seit Sommer 2016 setzt sie ihre Studien mit dem Schwerpunkt China an der School of Oriental and African Studies in London im Rahmen eines Erasmus-Jahrs fort.

 

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